Lokal & kontrolliert
PRÜFKATALOG UND VERGLEICH

Was wir prüfen —
und was noch fehlt.

22 von 30 Punkten sind umgesetzt.
Der Rest steht hier mit Grund, nicht als Lücke im Kleingedruckten.

Diese Seite hält offen, was HexWarte heute misst und was nicht. Als Maßstab dient browserleaks.com ↗, eine seit Jahren gepflegte Sammlung solcher Werkzeuge — die meisten der hier genannten Verfahren sind dort zuerst öffentlich vorgeführt worden. Der Vergleich ist als Ortsbestimmung gemeint, nicht als Wettbewerb.

Ein Unterschied ist Absicht, kein Rückstand.

HexWarte nennt keine Quote der Art „Du bist einzigartig unter X Besuchern“. Dafür müsste die Seite Fingerabdrücke sammeln und aufbewahren — sie speichert nichts. Was wir stattdessen tun, steht in der letzten Zeile der dritten Tabelle.

Stand dieses Katalogs: 21. September 2026.

Vorhanden

PrüfungBei unsWie wir es haltenNachlesen
IP-Adresse und grobe ZuordnungKammer 1, ohne KlickWir zeigen die Adresse ohne Klick, weil sie ohnehin angekommen ist, und schreiben die Rechtsgrundlage dazu. Seit dem 20.09.2026 stehen dort beide Adressen eines Anschlusses mit IPv4 und IPv6: Der Dienst für den Fingerabdruck ist mit Absicht nur über IPv4 erreichbar und nennt die Adresse mit, unter der er dieselbe Sitzung sieht. Andere Seiten lassen dafür den Browser zwei eigens angelegte Namen abrufen; hier ist kein zusätzlicher Abruf nötig, weil beide Adressen ohnehin ankommen. Die Ortszuordnung kommt aus einer eigenen Kopie der Datenbank auf unserem Server — deine Adresse geht an keinen fremden Dienst. Betreiber und Netzkennung stehen in einer eigenen Karte daneben.Begriff
Mitgesendete KopfzeilenKammer 1, ohne KlickDer Eingang reicht dem auswertenden Dienst keine beliebigen Kopfzeilen durch, sondern eine fest benannte Auswahl. Was nicht auf dieser Liste steht, erreicht ihn nicht — auch keine Cookies.Begriff
Browserangaben aus JavaScriptKammer 2, erster SchrittJedes Merkmal steht mit seinen Grenzen und dem Weg, es selbst nachzuprüfen. Seit dem 21.09.2026 kommt das Schutzprofil dazu: Es erkennt, ob dein Browser Einheitswerte meldet, die alle mit demselben Schutz gleich senden, und bewertet sie als das, was sie sind. Ausgelesen wird erst nach deinem Start — das ist keine Bequemlichkeitsfrage, sondern § 25 TDDDG.Begriff
Client HintsKammer 1 und Kammer 2Wir zeigen beides getrennt: was die Kopfzeilen von sich aus mitbringen und was das Skript zusätzlich erfragen könnte.Begriff
Do Not Track und GPCKammer 1 und Kammer 2Wir sagen bei beiden Signalen beides: was sie technisch kosten und was sie rechtlich bewirken können. Do Not Track übergehen die meisten Websites, und es ist ein unterscheidendes Bit; das Landgericht Berlin hat es 2023 trotzdem als wirksamen Widerspruch gewertet (nicht rechtskräftig). GPC ist sein Nachfolger mit ausdrücklichem Rückhalt in Kalifornien. Die Abwägung entscheiden wir nicht für dich, und ein nicht gesetztes Signal bewerten wir nicht als Versäumnis.Begriff
Canvas-FingerprintingTiefenmessungWir zeichnen zweimal und vergleichen. Dadurch sagen wir dir nicht nur den Wert, sondern ob dein Browser Rauschen darüberlegt — also ob dein Schutz an dieser Stelle wirkt.Begriff
Audio-FingerprintingTiefenmessungEbenfalls zwei Durchläufe im Vergleich. Wir sagen ausdrücklich dazu, dass nichts abgespielt und kein Mikrofon angefasst wird — die Frage stellt sich sonst jeder.Begriff
WebGL-BerichtTiefenmessungWir nennen den gemessenen Informationsgehalt dieses Merkmals mit Quelle und Erhebungsgruppe — 6,83 Bit sind der höchste bekannte Einzelwert. Ohne diese Einordnung ist eine Modellbezeichnung nur eine Zeichenkette.Begriff
WebGPU-BerichtTiefenmessungFehlt die Schnittstelle, werten wir das als Vorteil und sagen warum. Eine fehlende Funktion ist hier die gute Nachricht.Begriff
Schriften-ErkennungTiefenmessungWir prüfen gegen eine feste, im Quelltext nachlesbare Liste und sagen die Zahl der geprüften Schriften dazu. Eine Trefferzahl ohne Grundgesamtheit wäre nichts wert.Begriff
TextausmessungTiefenmessungGanzzahlige Masse werten wir ausdrücklich als aktiven Schutz und nicht als Messfehler — wer nur die Zahl zeigt, lässt den Besucher rätseln, ob sein Browser etwas falsch macht. Wir messen drei Textproben in verschiedenen Schriften, damit die Aussage nicht an einer einzelnen hängt.Begriff
DarstellungsabfragenTiefenmessungWir erklären die Grenze, die sonst niemand zieht: Für das Layout darf eine Seite dieselben Fragen ohne Zustimmung stellen. Und wir raten ausdrücklich davon ab, Barrierefreiheitseinstellungen zur Tarnung abzuschalten.Begriff
Schnittstellen-ErkennungTiefenmessungWir prüfen nur auf Vorhandensein und rufen keine einzige Schnittstelle auf. Das steht als Messweg an der Karte.Begriff
StandortfreigabeTiefenmessungWir fragen ausschließlich den Status der Berechtigung ab und fordern nie eine Position an. Es erscheint also auch kein Dialog.Begriff
Verschlüsselung der VerbindungKammer 1, ohne KlickWir zeigen Protokollversion, Verfahren und HTTP-Version. Der Fingerabdruck des Verbindungsaufbaus hat einen eigenen Eintrag: TLS-Fingerabdruck (JA3/JA4).Begriff
TLS-Fingerabdruck (JA3/JA4)Kammer 1, ohne KlickEin eigener Dienst unter eigener Adresse liest das erste Verbindungspaket, weil der vorgeschaltete Proxy es nicht herausgibt. Wir berechnen JA4 und nicht mehr JA3, das seit der zufälligen Reihenfolge der Erweiterungen in Chrome wertlos ist. Der Wert wird berechnet und gezeigt, aber weder gespeichert noch mit früheren abgeglichen. Und wir sagen dazu, was ihn ausmacht: Es ist der einzige Wert auf dieser Seite, den keine Browsereinstellung verändert.Begriff
WebRTC-LeaktestNetzmessung, eigener SchrittGefragt wird ausschließlich unser eigener STUN-Messpunkt — deine Adresse geht dafür an keinen Dritten. Wir zeigen nicht nur, was WebRTC nennt, sondern vergleichen es mit dem Seitenabruf, getrennt nach IPv4 und IPv6, und sagen dazu, wann ein Unterschied harmlos ist. Weil dabei Pakete dein Gerät verlassen, ist es ein eigener Schritt mit eigener Entscheidung. Geräte wie Kamera und Mikrofon zählen wir bewusst nicht auf.Begriff
Netzbetreiber und Netzkennung (ASN)Kammer 1, ohne KlickAuch dieses Verzeichnis liegt als eigene Kopie auf unserem Server — deine Adresse geht dafür an keinen fremden Dienst. Wir nennen Nummer und eingetragenen Betreiber und sagen dazu, was das ist: ein Eintrag über ein Netz, nie über dich. Ob ein Netz ein Rechenzentrum oder ein Hausanschluss ist, steht nicht im Verzeichnis. Was sich aus dem Namen vorsichtig ableiten lässt, steht in einer eigenen Karte daneben — mit offener Wortliste.Begriff
Art des Netzes (Hausanschluss, Rechenzentrum, VPN)Kammer 1, ohne KlickDiese Angabe gibt es in keinem freien Verzeichnis; kommerzielle Anbieter verkaufen sie als eigenes Produkt. Wir kaufen nichts zu und leiten aus dem Namen des Betreibers ab — mit einer Wortliste, die im ausgelieferten Code steht und die jeder nachlesen kann. Zeigt ein Name in zwei Richtungen, sagen wir nichts, statt zu raten; große Anbieter, die Rechenzentren UND Endkundenanschlüsse führen, stehen deshalb gar nicht erst in der Liste. Und die Stufe hängt nicht an der Art: Ein Rechenzentrum höher einzustufen als einen Hausanschluss hieße, den Besucher für seinen Anschluss zu bewerten.Begriff
Tor-, Private-Relay- und VPN-ErkennungKammer 1, ohne Klickbrowserleaks gleicht gegen eine Liste der Tor-Relays ab und stellt Netzkennzeichnungen Dritter daneben; ein ausdrückliches Urteil gibt es dort nur für Tor. HexWarte gleicht seit dem 21.09.2026 gegen drei Listen ab, die die Betreiber selbst veröffentlichen — die gemessenen Ausgänge des Tor-Projekts (für IPv6 das Relay-Verzeichnis), die Ausgänge von iCloud Private Relay und die von VPN by Google. Geprüft werden beide Adressen eines Besuchs, und wenn ein Teil des Verkehrs an Tor oder am jeweiligen Dienst vorbeiläuft, steht genau das da. Abgeglichen wird im Browser: Die Adresse geht dafür nirgendwohin, und jeder kann die Liste einsehen. Ein veralteter Stand ergibt keine Entwarnung, sondern keine Aussage. Sammlungen Dritter ohne dokumentierte Auswahl bleiben bewusst draußen.Begriff
TCP/IP-Fingerabdruck (Betriebssystem, Paketgröße, Stationen)Kammer 1, ohne KlickBis zum 21.09.2026 stand hier, das bräuchte einen Paketmitschnitt mit Systemrechten. Das war falsch: Linux hebt den Verbindungsaufbau auf Wunsch auf und gibt ihn dem Dienst, der die Verbindung annimmt, genau einmal heraus — ohne Sonderrechte, und unser Messdienst nimmt die Verbindung ohnehin selbst an. Anders als browserleaks nennt HexWarte eine Betriebssystemfamilie nur bei genau passendem Muster, eine Paketgröße nur dort, wo sie eindeutig ist, und hält das Ergebnis gegen die Browserkennung: Weicht es ab, hat ein anderes System die Verbindung aufgebaut. Das Format JA4T verwenden wir nicht — seine Lizenz schließt einen Dienst wie diesen aus —, und den Zeitstempel im Paket lesen wir bewusst nicht aus, weil er verriete, wie lange ein Gerät schon läuft.Begriff
HTTP/2-FingerabdruckKammer 1, ohne Klickbrowserleaks zeigt den Fingerabdruck im Format von Akamai, seine Prüfsumme und die einzelnen Rahmen. HexWarte liest dieselben Angaben seit dem 21.09.2026 mit dem eigenen Messdienst, nennt eine Browserfamilie nur bei genau passendem Muster — nie eine Fassung — und hält sie gegen die Browserkennung. Die Muster für Chrome, Edge und Firefox sind selbst gemessen; das für Safari stammt aus curl-impersonate, und das steht dabei. Vom Anfragekopf liest der Dienst nur die vier Grundangaben, keine gewöhnliche Kopfzeile. Das Verfahren JA4H verwenden wir nicht — seine Lizenz schließt einen Dienst wie diesen aus.Begriff

Braucht eigene Technik

PrüfungBei unsWie wir es haltenNachlesen
QUIC und HTTP/3noch nichtSetzt einen eigenen HTTP/3-Endpunkt voraus. Der Erkenntnisgewinn gegenüber dem TLS-Fingerabdruck ist gering, der Aufwand ähnlich — deshalb steht das hinter dem HTTP/2-Fingerabdruck an und nicht davor.
DNS-Leaktestnoch nichtFunktioniert nur, wenn ein eigener Nameserver kurz mitschreibt, welcher Auflöser fragt. Das berührt das Versprechen, nichts zu protokollieren — daher erst nach einer ausdrücklichen Entscheidung über Umfang und Löschfrist.Begriff
Inhaltsfilter-Erkennungnoch nichtBraucht eigene Prüfobjekte, die übliche Inhaltsblocker sperren. Ein sichtbar gebliebener Köder schließt einen Blocker allerdings nicht aus — und jeder weitere Blockversuch ist selbst ein Merkmal. Das gehört erst sauber erklärt, bevor es gemessen wird.
Erweiterungs-Erkennungnoch nichtTechnisch im Browser machbar, braucht aber eine gepflegte Liste bekannter Kennungen. Ohne Pflege veraltet so eine Liste schneller, als sie nützt.Begriff

Bewusst nicht

PrüfungBei unsWie wir es haltenNachlesen
Rückwärtsauflösung der Adresse (Hostname)noch nichtDen Hostnamen zu einer Adresse erfährt man nur, indem man fremde Nameserver danach fragt — zuerst einen Auflöser, dann die Server deines Zugangsanbieters. Jeder davon erführe so, dass sich jemand für genau deine Adresse interessiert. Wir müssten deine Adresse also an Dritte geben, um dir zu zeigen, was Dritte sehen. Dazu kommt: Unser auswertender Dienst hat mit Absicht gar keine Namensauflösung und keinen Weg nach draußen. Das bleibt so.Begriff
Flash, Silverlight, Java-Appletnoch nichtDiese Zusatzprogramme gibt es in heutigen Browsern nicht mehr. Ein Test dafür misst nichts. Sie gehören erklärt, nicht nachgebaut.
Firefox-Ressourcenlesernoch nichtBetrifft eine Firefox-Fassung vor der Quantum-Umstellung von 2017. Die Lücke ist seit Jahren geschlossen; ein Test dafür würde bei jedem heutigen Browser dasselbe leere Ergebnis liefern und damit nichts aussagen.
Eigene Seltenheitsquotenoch nichtEine Aussage wie "du bist einzigartig unter X Besuchern" setzt voraus, dass die Seite Fingerabdrücke sammelt und aufbewahrt. HexWarte speichert nichts. Dazu kommt ein Messfehler: Das Publikum einer Datenschutzseite ist überdurchschnittlich vorsichtig, die Quote wäre systematisch zu hoch. Wir zitieren stattdessen veröffentlichte Forschung mit ihrer Erhebungsgruppe.Begriff

Was über den Messwert hinaus dazukommt

Ein Messwert allein hilft niemandem weiter. Die folgenden sieben Punkte sind der eigentliche Unterschied — sie kosten Arbeit und lassen sich nicht aus einer Bibliothek einbinden.

Zwei Kammern statt einer Liste

Was dein Gerät ohnehin sendet, steht getrennt von dem, was ein Skript aus ihm liest. Diese Trennung ist nicht Geschmackssache, sondern die Grenze des § 25 TDDDG — und sie ist zugleich das Lehrstück der Seite.

Jeder Wert mit seinem Messweg

An jeder Karte steht, wie der Wert erhoben wurde und welche Schnittstelle dafür gefragt wurde. Ein Ergebnis, das man nicht nachvollziehen kann, ist kein Befund, sondern eine Behauptung.

Empfehlungen mit Preis und Grenze

Zu jedem Befund steht, was helfen würde — und was es kostet und was es ausdrücklich nicht leistet. Ein Rat ohne Preis ist Werbung.

Was der Wert nicht bedeutet

Jeder Befund nennt seine Grenzen. Die häufigsten Irrtümer stehen ausgeschrieben da, auch wenn sie auf anderen Seiten wiederholt werden.

Quellen statt Behauptungen

Zahlen stehen nie ohne Quelle und nie ohne die Gruppe, an der gemessen wurde. Wo die Forschung keinen Einzelwert nennt, steht genau das da — statt einer Schätzung.

Ein Bericht, der auch seine Lücken nennt

Am Ende lassen sich alle Angaben zu einem Blatt zusammenstellen und über den Browser als PDF sichern. Es hat drei Blöcke, und der dritte ist der wichtigste: Was NICHT geprüft wurde — einschließlich der Kammern, die der Besucher gar nicht gestartet hat. Ein Bericht, der nur seine Funde nennt, liest sich wie eine vollständige Prüfung.

Nichts wird gespeichert

Kein Protokoll, keine Besucherdatenbank, keine Wiedererkennung durch uns. Die Kurzwerte entstehen bei jedem Durchlauf neu und bleiben in deinem Tab.