In Ruhe erklärt
Erweiterungen greifen in Seiten ein: Sie blockieren Inhalte, verändern die Darstellung oder fügen etwas hinzu. Genau das lässt sich messen. Eine Seite kann prüfen, ob bestimmte Ressourcen einer bekannten Erweiterung abrufbar sind, oder daraus schließen, was blockiert wurde.
Daraus folgt etwas Unangenehmes: Ausgerechnet Erweiterungen, die vor Wiedererkennung schützen sollen, können sie erleichtern. Der Fachbegriff dafür stammt aus einer Arbeit von 2010 — das Paradox der erkennbarkeitssteigernden Schutztechnik.
Mullvad liefert bewusst genau einen Inhaltsblocker mit und begründet das offen: Weitere Blockversuche könnten die eigene Identität gerade verraten.
Die praktische Regel lautet deshalb nicht „keine Erweiterungen“, sondern „so wenige wie nötig, und keine zwei für denselben Zweck“.