In Ruhe erklärt
Jeder Browser kann auf einer unsichtbaren Zeichenfläche Text und Formen malen und das Ergebnis anschließend Pixel für Pixel auslesen. Genau dieselbe Anweisung ergibt auf verschiedenen Geräten nicht exakt dasselbe Bild: Grafikkarte, Treiber und Schriftrasterung unterscheiden sich in Kleinigkeiten, die fürs Auge unsichtbar sind.
Fasst man das Bild zu einer kurzen Zeichenfolge zusammen, bekommt man einen Wert, der bei jedem Besuch gleich ist. Das Verfahren wurde 2012 in einer Forschungsarbeit beschrieben und hat sich seitdem weit verbreitet.
Die Gegenwehr der Browserhersteller besteht meist darin, minimales Rauschen über die Zeichnung zu legen. Das Bild sieht dann bei jedem Durchlauf etwas anders aus — und genau das nimmt dem Verfahren seine Grundlage.