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BEGRIFF

Entropie und Bit

Ein Maß dafür, wie stark eine Angabe die Menge der Menschen verkleinert, in der du steckst — gemessen in Bit.

Auch bekannt als: Informationsgehalt

In Ruhe erklärt

Ein Bit halbiert die Menge. Die Angabe „diese Person nutzt ein Mobilgerät“ teilt die Weltbevölkerung grob in zwei Hälften — das ist etwa ein Bit. Eine Angabe, die die Menge auf ein Viertel reduziert, trägt zwei Bit, und so weiter.

Rechnet man das bis zum Ende, braucht man rund 33 Bit, um einen einzelnen Menschen weltweit zu bestimmen. Diese Zahl stammt aus einem Grundlagentext von 2010 und ist seitdem die übliche Bezugsgröße.

Gemessene Einzelwerte aus einer Untersuchung an 8.400 Teilnehmenden in den USA: die Angabe zur Grafikeinheit 6,83 Bit, die Bildschirmauflösung 5,51 Bit, die Browserkennung 4,61 Bit. Man sieht sofort: Ein einzelner Wert reicht nie. Erst die Summe wird gefährlich.

Warum das zählt

Ohne dieses Maß bleibt jede Aussage über Wiedererkennung Gefühlssache. Mit ihm lässt sich abschätzen, was wirklich zählt.

Was es nicht bedeutet

Die häufigsten Irrtümer — auch auf seriösen Seiten.
  • Bit-Werte addieren sich nur dann sauber, wenn die Merkmale unabhängig sind. Das sind sie oft nicht — wer ein bestimmtes Notebook hat, hat auch eine bestimmte Auflösung. Frühere Arbeiten haben das Risiko deshalb überschätzt.
  • Eine Zahl ohne die Gruppe, an der gemessen wurde, ist wertlos. Deshalb steht bei HexWarte immer die Erhebungsgruppe dabei.