In Ruhe erklärt
Viele Websites sprechen heute HTTP/2, auch HexWarte selbst. Bevor dein Browser darüber die erste Anfrage stellt, richtet er die Verbindung ein: Er schickt eine Handvoll Einstellungen — etwa wie viele Daten er auf einmal annimmt und wie viele Anfragen er gleichzeitig zulässt —, erweitert gleich zu Beginn sein Empfangsfenster und nennt die vier Grundangaben jeder Anfrage — was er will, von welchem Server, auf welchem Weg und welche Seite — in einer festen Reihenfolge.
Jeder Hersteller wählt diese Werte selbst. Chrome und Edge senden andere als Firefox, Firefox andere als Safari. Fasst man sie zu einer Zeichenfolge zusammen, entsteht ein Fingerabdruck der Browserfamilie. Das Format dafür haben Forscher von Akamai 2017 veröffentlicht; seitdem heißt er oft Akamai-Fingerabdruck.
Wie beim TLS-Fingerabdruck gilt: Der Wert entsteht, bevor irgendein Skript läuft, und keine Browsereinstellung ändert ihn. Auch ein VPN oder Tor ändert ihn nicht, weil er verschlüsselt bis zum Server reist.