Lokal & kontrolliert
BEGRIFF

Client Hints

Der geordnete Nachfolger der Browserkennung: Der Browser schickt nur grobe Angaben mit und Genaueres erst auf ausdrückliche Nachfrage.

Auch bekannt als: Sec-CH-UA, Gerätehinweise

In Ruhe erklärt

Statt alles in eine gewachsene Zeile zu packen, zerlegen Client Hints die Information in einzelne Angaben. Von sich aus schickt der Browser nur wenig: Markenname, grobe Hauptversion, ob es ein Mobilgerät ist, welche Plattform.

Alles Genauere — vollständige Version, Modellbezeichnung, Architektur — gibt es nur, wenn die Website ausdrücklich danach fragt. Und diese Nachfrage ist sichtbar, was den Unterschied ausmacht: Man kann messen, wer fragt.

Eingebettete Dritte bekommen die hochauflösenden Angaben nicht automatisch, sondern müssen dafür eigens berechtigt werden.

Warum das zählt

Weil hier ein echter Fortschritt liegt, der selten erklärt wird: Auskunft auf Nachfrage statt Auskunft im Vorbeigehen.

Was es nicht bedeutet

Die häufigsten Irrtümer — auch auf seriösen Seiten.
  • Client Hints sind keine Verbesserung des Datenschutzes an sich. Sie machen die Auskunft nur nachvollziehbar — wer fragt, bekommt weiterhin viel.
  • Sie ersetzen die Browserkennung nicht vollständig; beide laufen nebeneinander.