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BEGRIFF

Letterboxing

Graue Ränder um die Seite, mit denen ein Browser die gemeldete Fenstergröße auf feste Stufen rundet — damit viele Menschen dieselbe Größe melden.

Auch bekannt als: Fensterrundung, graue Ränder

In Ruhe erklärt

Die Größe des Bereichs, in dem eine Seite dargestellt wird, gehört zu den stärksten Einzelmerkmalen; siehe Fenstergröße. Letterboxing nimmt ihr die Schärfe: Der Browser füllt den Rand mit einer grauen Fläche auf, sodass die Seite nur eine abgerundete Größe zu sehen bekommt.

Die Stufen stehen im Quelltext: Bis 500 Pixel rundet der Browser in 50er-Schritten ab, darüber die Breite in 200er- und die Höhe in 100er-Schritten. Ein neues Fenster öffnet der Tor Browser außerdem höchstens 1.400 mal 900 Pixel groß. Wer sein Fenster größer zieht, meldet wieder nur eine Stufe, nie seine genaue Bildschirmgröße.

Eingeschaltet ist Letterboxing im Tor Browser und im Mullvad Browser. In Firefox und LibreWolf ist es von Haus aus aus, auch wenn dort der Fingerabdruckschutz läuft; LibreWolf empfiehlt in seiner Hilfe, es selbst einzuschalten.

Warum das zählt

Hier liegt die Lücke vieler Schutzprofile: Wer den Fingerabdruckschutz trägt, sein Fenster aber maximiert und nicht rundet, meldet fast seine echte Bildschirmfläche — und damit wieder einen persönlichen Wert.

Was es nicht bedeutet

Die häufigsten Irrtümer — auch auf seriösen Seiten.
  • Die grauen Ränder sind kein Darstellungsfehler. Sie sind der Schutz selbst.
  • Letterboxing hilft nur bei diesem einen Merkmal. Schriften, Grafikeinheit oder Zeitzone bleiben davon unberührt — siehe Fingerabdruckschutz.