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BEGRIFF

Fenstergröße

Bildschirm- und Fenstergröße gehören zu den stärksten Einzelmerkmalen — ob ein kleineres Fenster etwas nützt, hängt vom Browser ab.

Auch bekannt als: Viewport, Bildschirmauflösung

In Ruhe erklärt

Jede Website erfährt, wie groß der Bereich ist, in dem sie dargestellt wird. Das braucht sie auch, sonst könnte sie sich nicht an dein Gerät anpassen. Daneben kann ein Skript die Größe deines Bildschirms abfragen. Chrome, Edge und Firefox in der Voreinstellung nennen dabei die echte Bildschirmgröße, gleich wie groß das Fenster gerade ist.

Die Bildschirmauflösung trug in einer Messung an 8.400 Teilnehmenden in den USA 5,51 Bit. Das ist nach der Grafikeinheit der zweithöchste gemessene Einzelwert und liegt deutlich über dem der Browserkennung.

Der Tor Browser zieht daraus die Konsequenz und rundet die Fenstergröße von sich aus auf Vielfache von 200 mal 100 Pixel. Die grauen Ränder, die dabei entstehen, sind kein Darstellungsfehler, sondern genau der Schutz — siehe Letterboxing.

Browser mit Fingerabdruckschutz — neben dem Tor Browser etwa Mullvad Browser und LibreWolf — melden statt des Bildschirms die Größe ihres Fensters. Rundet der Browser sie nicht, wie LibreWolf in der Voreinstellung, verrät ein maximiertes Fenster fast die echte Bildschirmfläche; dort hilft es, das Fenster nicht zu maximieren oder Letterboxing einzuschalten. In Chrome, Edge und im normalen Firefox bringt ein kleineres Fenster dagegen nichts: Der Bildschirm geht ohnehin mit, und die Fenstergröße kommt als weiterer Wert hinzu.

Warum das zählt

Weil der verbreitete Rat „Fenster nicht maximieren“ nur in manchen Browsern wirkt — und es sich lohnt zu wissen, in welchen.

Was es nicht bedeutet

Die häufigsten Irrtümer — auch auf seriösen Seiten.
  • Eine ungewöhnlich kleine oder krumme Fenstergröße macht dich wieder seltener. Runde, gängige Maße sind besser als kreative.
  • Der Zoomfaktor verändert die gemeldeten Werte ebenfalls. Ein ungewöhnlicher Zoom ist deshalb kein Schutz, sondern ein weiteres Merkmal.